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Milchpumpen-Verleih-Service der

APOTHEKE im PLAUEN PARK


Notwendigkeit der Verwendung
Einsatz von Milchpumpen
Verleihkonditionen

Notwendigkeit der Verwendung

Jede junge Mutter möchte Ihr Kind gern Stillen. Dieser Wunsch entspringt aus dem Wissen um die Vorteile des Stillens für das Kind. Das Gefühl, mit ihrem eigenen Körper für ihr Kind zu sorgen, bestärkt jede junge Mutter noch dabei.

Oft genug jedoch gibt es Probleme, die das Stillen zum Problem werden lassen, z.B. wenn nicht gnügend Milch gebildet wird oder wenn der Milcheinschuß zu spät beginnt, so daß die Versorgung des Kindes nicht gewährleistet ist. In den ersten Tagen nach der Geburt braucht man sich dabei keine Gedanken zu machen, es ist normal wenn die Milch erst nach ca. 3 Tagen einschießt und das Stillen richtig beginnt. Das Baby sollte in dieser Zeit dennoch regelmäßig angelegt werden, da der Saugreiz die Milchbildung anregt. Zufüttern sollte die junge Mutti so wenig wie möglich, lediglich der Flüssigkeitsbedarf des Kindes muß versorgt werden. Die Schwestern in der Klinik unterstützen die jungen Mütter dabei sehr fachkundig. Der Gebrauch einer Milchpumpe ist zu diesem Zeitpunkt in keiner Weise notwendig.

Grundsätzlich sollte der Einsatz einer Milchpumpe nicht überstürzt werden. Der Grund dafür ist einfach:

Keine Milchpumpe kann so saugen wie ein Baby.

Oft kommt es deshalb bei Einsatz einer Milchpumpe zum Rückgang der Milchbildung.

Wann ist nun der Einsatz einer Milchpumpe richtig und notwendig?

Bei Milchstau

Wenn während der Stillperiode häufig oder immer größere Milch-Restmengen in der Brust verbleiben, kann es zu einem Milchstau und in der Folge zu einer Brustentzündung kömmen.

Die Ursachen für einen Milchstau können vielfältig sein:

Die Brust wird nicht vollständig leergetrunken:
Nehmen Sie sich zum Stillen immer ausreichend Zeit und Ruhe!
Es wird empfohlen, daß Baby bei jedem Anlegen beide Brüste vollständig leertrinken zu lassen. Erleichtert wird dies durch gelegentliches Wechseln der Stillposition des Kindes. Ist die erste Brust leer, nimmt man das Baby kurz hoch und läßt es ausruhen sowie ggf. aufstoßen. Danach legt man es an die zweite Brust an.
Oft gelingt es dem Baby trotzdem nicht, die Brust vollkommen zu leeren. In diesem Falle sollten Sie sich merken, auf welcher Seite Sie Ihr Kind zuletzt anlegten und diese Brust beim nächsten Mal als erstes anbieten. Manche Stilleinlagen bieten dafür eine kleine Merkhilfe!
Manchmal hat auch das Baby nicht die Geduld und Kraft, um beide Brüste zu leeren. Dies kommt besonders häufig vor, wenn sich das Kind selbst nicht wohl fühlt z.B. Schnupfen (bekommt schlecht Luft) oder Fieber hat oder auch bei Zahnungsschwierigkeiten. Nutzen Sie in diesem Fall die Möglichkeit des Milchabpumpens so lange es notwendig ist, um Ihrem Kind eine möglichst gute Versorgung zu geben. Kehren Sie aber so bald als möglich zum Stillen zurück, wenn Sie das wollen!
Entzündete Brustwarzen
Die Brustwarzen einer Frau sind sehr empfindlich und werden beim Stillen einer besonders großen und ungewohnten Belastung ausgesetzt, insbesondere wenn das Baby noch nicht kontinuierlich und kräftig saugt, sondern aus Kräftemangel oder Bequemlichkeit nur "zuppelt".
Lassen Sie Ihrer Brust in der Stillzeit eine besondere Pflege angedeihen. Vermeiden Sie zuviel Reibung, z.B. an Kleidungsstücken wie luftigen Blusen. Am Besten Sie tragen dann stets einen gut sitzenden, weichen BH, der nicht zu eng und luftdurchlässig sein sollte. Zu Hause können Sie, wenn die Umstände es gestatten, möglichst viel "oben ohne" unterwegs sein. Die Brust wird so nicht unnötig gereizt und die Brustwarzen erholen sich an der Luft besser. Reinigen Sie Ihre Brust nicht mit Seife oder anderen Reinigungsmitteln und vor allem nicht zu häufig, besonders nicht nach dem Stillen. Muttermilch besitzt auch heilende Eigenschaften und die kommen Ihnen in diesem Moment zugute.
Sollte all dies nicht zum Erfolg führen, können Sie sich in der Apotheke eine Salbe holen, die Ihnen hilft, mit der Brustwarzenentzündung fertig zu werden.
Kompression der Brust
Es ist wichtig, daß Ihre Brust nicht zu stark oder über längere Zeit zusammengedrückt wird. Sie selbst werden das als nicht angenehm empfinden. Die Milchdrüsen und -gänge in Ihrer Brust müssen den Milchfluß ermöglichen. Push-up-BH's o.ä. sind daher vollkommen fehl am Platze und sollten durch entsprechend große und dennoch gut sitzende BH's ersetzt werden. Ideal sind Still-BH's, die Ihnen ohne große Aus- und Umziehaktionen jederzeit das Stillen Ihres Baby's auch in weniger günstigen Umgebungen ermöglichen.
Psychische Probleme und/oder körperliche Überlastung
Insbesondere bei Ihrem ersten Kind sind die Belastungen, die Sie meistern müssen, vielfältig und können durchaus dazu führen, daß Körper und Geist aus Ihrem Gleichgewicht kommen. Nutzen Sie in diesem Fall jede Gelegenheit, sich Erleichterung zu schaffe. Hilfe aus dem Familien- und Freundeskreis bei der Bewältigung der täglichen Aufgaben sollten Sie annehmen, wenn es möglich ist. Setzen Sie sich nicht zu stark unter Druck und denken Sie in einer ruhigen Minute über Ihre Situation nach. Sie werden Möglichkeiten und Wege finden, Ihre Probleme zu lösen. Wenden Sie sich ggf. vertrauensvoll an Ihre Hebamme oder an eine Stillgruppe in Ihrer Nähe. Die jungen Mütter dort haben die gleichen Probleme wie Sie und gemeinsam können Sie sich viel besser helfen.

Sollten Ihnen diese Tips dennoch nicht helfen, zögern Sie nicht, sich rechtzeitig an Ihren Arzt zu wenden. Er kann die Ursachen für den Milchstau erkennen und wird Ihnen sachgerecht weiterhelfen und Ihnen ggf. eine Milchpumpe verordnen, um den Milchstau abzubauen.

Selbstverständlich können Sie auch ohne ärztliche Verschreibung aus eigenem Entschluß oder auf Anraten Ihrer Hebamme eine Milchpumpe ausleihen. Sie müssen dann allerdings die Leihgebühren selbst tragen.

Sie müßten mit folgenden Kosten rechnen:

Leihgebühr Milchpumpe € 1,50 / Tag
Kauf Zubehörset# € 30,70
Pfandgebühr* € 35,00

#verbleibt in Ihrem Besitz und kann auch als Hand-Milchpumpe verwendet werden
*wird bei Rückgabe erstattet


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